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Suchergebnisse für "baumwolle"

Ägyptische Baumwolle

Baumwolle von besonders großer Feinheit, Weichheit und Stapellänge.
Diese Baumwolle wird meist bei sehr feinen Garnen und reissfesten Zwirnen eingesetzt.

Baumwolle

[CO ==> Cotton]

Gruppe 5 der textilen Rohstoffe nach dem TKG für Fasern von den Samen der Baumwollpflanze (Gossypium).

Es gibt:


- langstapelige Sorten (30-50mm)

- mittelstapelige Sorten (22-30mm)

- kurzstapelige Sorten (8-20mm)


Neben der Länge, sind Farbe, Feinheit, Festigkeit, Glanz, Reinheit, Schmiegsamkeit und Weichheit für die Güte der Baumwolle maßgeblich (RAL 301 A).



Anbaugebiete sind USA (20%), UdSSR (18%), China (14%), Indien und Pakistan (14%), Mittel- und Südamerika (12%), Ägypten (4%), Türkei (4%).


Baumwolle besteht zu 80 bis 90% aus Zellulose, der Rest aus Hemizellulosen, Pektinen, Eiweiß, Wachs, Wasser.

Baumwolle kann gebleicht, gefärbt, gewaschen ( auch bei Kochtemperaturen) und mercerisiert werden.


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Finnenbaumwolle

bedruckte Kretonne und Renforcé Qualitäten aus Finnland, meist in der Mischung Baumwolle/Viskose 85/15.

Indische Baumwolle

-relativ kurzstapelige Baumwolle aus Indien.

- handgewebte, gazeartige, transparente Baumwollgewebe aus hochgedrehten Baumwollgarnen (voileähnlich), rohweiss oder gebleicht.

Langstapelige Baumwolle

Baumwollsorten mit einer Stapellänge von 1 1/8 - 1 3/8 ( 27,6 mm - 33,7 mm ) zur Herstellung, besonders feiner und reißfester Baumwollgarne.

Reissbaumwolle

aus baumwollenen Abfällen wiedergewonnener Spinnstoff.

Ägyptische Baumwolle

Baumwolle von besonders großer Feinheit, Weichheit und Stapellänge.
Diese Baumwolle wird meist bei sehr feinen Garnen und reissfesten Zwirnen eingesetzt.

Aida

Stickereigrundstoff aus Baumwolle oder Viskosefasern mit kleinen Lücken meistens nach 4 Kettfäden und 4 Schussfäden.
Wegen ihrer Ähnlichkeit mit mit der Dreherbindung ( ---> Drehergewebe), wird diese Bindung auch Scheindreher genannt.

Ballonstoffe

dicht ausgewebte und meist beidseitig gummierte oder beschichtete Stoffe aus Seide, Synthetik oder Baumwolle.

Österreichische Bezeichnung für Regenmantelstoffe aus Baumwolle.

Batist

die angaben über die Herkunft des Namens Batist sind widersprüchlich, zum einen wird Batist angeblich nach dem Handweber Baptiste benannt, zum anderen wird Batist vom indischen Wort "Baftas" == weißer Kattun abgeleitet.


Batist ist ein feinfädiges (feiner als Nm 80) Baumwoll- oder Viskosegewebe in Leinwandbindung, gebleicht oder/und mehrfarbig bedruckt.

als Glasbatist wird ein schleierartig oder mattglasartig durchscheinender Batist bezeichnet, Leinenbatist ist aus feinfädigem Leinen- oder Viskosefasergarn, Makobatist besteht aus ägyptischer Baumwolle, Seidenbatist war ursprünglich aus Seide, oft aber auch aus feinem Baumwollgarn mit 40 - 46 Kettfäden und 30 - 40 Schussfäden je cm, Schweizer Batist ist ein Batist aus Mischgarnen mit natürlichen und synthetischen Faserstoffe.

Baumwolle

[CO ==> Cotton]

Gruppe 5 der textilen Rohstoffe nach dem TKG für Fasern von den Samen der Baumwollpflanze (Gossypium).

Es gibt:


- langstapelige Sorten (30-50mm)

- mittelstapelige Sorten (22-30mm)

- kurzstapelige Sorten (8-20mm)


Neben der Länge, sind Farbe, Feinheit, Festigkeit, Glanz, Reinheit, Schmiegsamkeit und Weichheit für die Güte der Baumwolle maßgeblich (RAL 301 A).



Anbaugebiete sind USA (20%), UdSSR (18%), China (14%), Indien und Pakistan (14%), Mittel- und Südamerika (12%), Ägypten (4%), Türkei (4%).


Baumwolle besteht zu 80 bis 90% aus Zellulose, der Rest aus Hemizellulosen, Pektinen, Eiweiß, Wachs, Wasser.

Baumwolle kann gebleicht, gefärbt, gewaschen ( auch bei Kochtemperaturen) und mercerisiert werden.


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Baumwollkrepon

feinfädiges Kreppgewebe aus Baumwolle, bei dem der Kreppeffekt durch Stellungsmischung (2 Faden S-Kreppdrehung / 2 Faden Z-Kreppdrehung) in Kette und Schuss erreicht wird.


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Baumwollkrepp

unifarbiges, gestreiftes, Kariertes oder bedrucktes Baumwollkreppgewebe, bei dem der Kreppeffekt durch Bindung erzeugt wurde.---> Kreppbindung.



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Baumwoll-Mischgarn

Beimischungen von nat. und chemischen Fasern zur Baumwolle.



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Baumwoll-Plüsch

Veloursstoffe, bei denen der Pol aus Baumwolle besteht. --->Nicki.



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Baumwolltaft

dichtausgewebter, feinfädiger, glänzender Baumwollfutterstoff in Leinwandbindung.



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Bengal

Bezeichnung für kurzstapelige indische Baumwolle.

Bougram

(--->Steifleinen), steif appretierte Gewebe aus Baumwolle und Viskosefasern vorwiegend in Leinwandbindung.

Bougram wird dort eingesetzt, wo Steifleinen zu dick oder zu schwer ist.

Bügeltemperaturen

für Textilien in Grad C.



Baumwolle 180-200

Leine 200-220

Viskose 115-140

Wolle 160-180

Seide 130-160

Acetat 120-140

Polyamid 6 100-150

Polyamid 6.6 180-200

Polyacryl 100-130

Polyester 150-170

Modacryl 110-120

Vinylal 50-70

Cambric

ursprünglich feinfädiges Baumwollgewebe, jetzt ein weicher, dicht gewebter Futterstoff aus Baumwolle oder Viskosefasern, roh, gebleicht oder pastellfarbig.

Cambric wird auch für Weißstickerei und als Einschütte verwendet.

China

leichter Futterstoff in Leinwandbindung; Kette Seide, Schuss Baumwolle.

Circas

(Zirkas, Circassias, Circassienne)

köperbindiger Wollkleiderstoff.

Kette und Schuss aus Streichgarn oder Kette aus kammgarn oder Baumwolle und Schuss aus Streichgarn oder Cheviotgarn.

Comtal

Markenname für ein Regenmantelmischgewebe ( Tergal/Baumwolle 75/25).

Cotonines

schweres leinwandbindiges Gewebe.

Kette aus Baumwolle und Schuss aus Hanf.

Cotonis

Deko- oder Kleiderstoff.

Kette Seide, Schuss Baumwolle.

Craquelé

[ ==> rissig]

Kreppgewebe aus Baumwolle oder Viskosefaser in Taffetbindung (mit Leinwandbindung) mit kleiner rippiger oder borkenartiger Musterung, die durch Verwendung von Kreppgarnen in S- und Z-Dehnung oder durch Prägung entsteht. ---> Crépe, Krepp.

Crépe-Gloria

in der Kette offeneingestellter Schußkrepp (Kreppgarne im Schuss) aus Baumwolle.

Crincle

Knitterstoffe aus und mit Baumwolle mit weichzeichnenden Knittereffekt in Kettrichtung.

Croisé glacé

Bezeichnung für einen glänzenden Futterstoff aus Baumwolle oder Viskose in köperbindung.

Damast

(von Damaskus), Jacquardgewebe mit wechselseitigem Kett- und Schussatlas, meist auf Jacquardmaschinen hergestellt.

Echter Damast weist einen gleichmäßigen Wechsel von Kett- und Schussatlas (5-bindig) auf, wodurch die für Damast typischen Lichtreflektionen erzielt werden.

Die Abstufung der Figurränder ist je nach Feinheit 2 bis 8 fädig, wogegen der unechte Damast Faden um Faden abstuft.

mit Schaftmaschinen gemusterte Damaste sind z.B. Würfel- oder Streifendamast.

Material war ursprünglich Seide, jetzt auch Baumwolle und Chemiefasern.

Je nach eingesetzter Baumwollfaser und konstruktion werden Damaste als Louisiana-, Maco oder Brokatdamaste bezeichnet.

Denim

[von serge de Nîmes ==> Serge aus Nîmes]

kräftiges, köperbindiges Gewebe aus Baumwolle oder Viskosefasern mit meist blau gefärbter Kette und rohweißem Schuss (---> Blue Jeans).

Auch aus synthetischen Faserstoffen.

Drell

Zwillich, Drillich, sehr dichte Gewebe aus Leinen, Halbleinen, Baumwolle, oder Viskosefasern in Drell- (Fischgrat-) Bindung.

eine 4-bindige Kettköperbindung, für Handtücher, Inletts, Markisen, Matratzenbezüge.

Zahlreiche Wortverbindungen, wie z.B. Baumwoll-Drell, Leinen-Drell, Matratzen-Drill, Markisen-Drill.

Dunova

Polyacrylfaser von Bayer AG, Deutschland, früher mit TF 1017 bezeichnet.

Die Faser ist porös strukturiert ( eingebaute Kappilare) und besitzt ein Feuchtigkeitsaufnahmevermögen von bis zu 35% ohne zu quellen und eine Sauggeschwindigkeit ähnlich der der Baumwolle.

Die Faser (Dichte 0,7 g/cm3) kann bis zu 30% ihres Eigengewichtes Feuchtigkeit aufnehmen ( erst bei ca. 20% Feuchtgkeitsaufnahme ist die Feuchtigkeit fühlbar ==> Feuchtfühlgrenze).

Eine Weichspülerbehandlung reduziert die Saugleistung ---> Klimafaser.

Etamin(e)

(==> Siebtuch)

leichtes, durchsichtiges, siebartiges Gewebe in Leinwand- und Scheindreherbindung aus Baumwolle, Viskosefaser, Viskosefilament und Seide für Blusen, Gardinen und Handarbeiten.

Die Bindung erzeugt z.B. durchbrochene Karos oder Streifen oder auch Karos abwechselnd in Dreher- und Leinenbindung.

Es wird auch Etamin aus Wolle mit Flammen- und Noppengarn hergestellt.

Exotex

doppelflächige Maschenware aus 60% Polypropylen und 40% Baumwolle als Kurzhenkel-Ausführung.

Die Polypropylenfläche nimmt das Schweisswasser schnell auf und leitet es an die Baumwollschicht weiter.

Exotex erfüllt folgende Funktionen:


- gutes Feuchtetransportvermögen

- die der Haut zugewandten Seite fühlt sich trocken an

- die henkelkonstruktion wirkt als Abstandhalter zur Haut ( Luftzikulation)


Einsatzbereich: Sportunterwäsche.

Bei diesen Konstruktionen ist zu beachten, daß bei der Pflege kein Weichspüler eingesetzt wird, da sonst die Saugleistung reduziert wird.

Faconné

[franz. ==> gemustert]

Gewebe mit kleinen Schaft- oder Jacquardmustern durch Zusammensetzen verschiedener Bindungen, wie z.B. Leinwand und Rips (Gegensatz: Figuriert).

Diese Gewebe aus Acetat, Baumwolle, Seide, Viskose oder Wolle haben je nach Musterung folgende Namen:


- Faconné Rayé: mit Längsstreifen

- Faconné travers: mit Querstreifen

- Faconné quadrillé: mit kleinen Karos

Fahnentuch

leinwandbindiges Gewebe aus Baumwolle (Kretonne), Wolle und deren Mischungen in wasch- und lichtechter Colorierung für Fahnen, flaggen und Wimpeln ( ---> DIN 61 000).

Finette

linksseitig gerauhtes Köpergewebe (---> Croisé) aus Baumwolle oder Viskosefasern, gebleicht, gefärbt oder bedruckt.

Finnenbaumwolle

bedruckte Kretonne und Renforcé Qualitäten aus Finnland, meist in der Mischung Baumwolle/Viskose 85/15.

Gabardine

(Pariser Modehaus Gabardin)

Kammgarngewebe mit ausgeprägtem, steilen Köpergrat durch Diagonalbindungen (Steil-, Rippen-, Schnurköper) in dichterer Ketteinstellung (unrund).

Verwendet werden reinwollene Kammgarne, Viskosekammgarne, Kammgarnkette und Streigarnschuss, Mischgarne aus Wolle und Sythetics, Halbwolle und Baumwolle.

Gabardine mit breiten Köpergraten ---> Whipcord.

Die meist kahlappretierten Gewebe werden zu Mänteln ( meist imprägniert), anzügen, Sporthosen und kleidern verarbeitet.

Gemstoff

beschichteter, baumwollener Futterstoff zur Verstärkung der Brandsohle bei Schuhen.

Georgette

(Vorname der Tochter des Erfinders)

leichtes, leinwandbindiges Gewebe mit sandartigem Griff und krauser Oberfläche aus Seide, Viskosefilament, Wolle, Baumwolle.

Die Ware erhält ihren charakter durch sehr scharf gedrehtes Kett- und Schussgarn (Crepon), wobei je 2 Fäden Z- mit je 2 Fäden S-Drehung wechseln.

Georgette ( auch Crépe Georgette) bekommt je nach Musterung Zusatzbezeichnungen, wie cloqué, faconné, frotté, Pompon, quadrillé, rayé und reversible.

Gloria

seidener oder halbseidener Futterstoff in Taft-, Köper- oder Atlasbindung.

Mit Baumwollschuss, z.B. Schirmstoff.

Gloriette ( auch Gloriosa) ist ein baumwollener Schirmstoff.

Golden Tower

Bezeichnung für eine doppelflächige Maschenware, bei der die Innenschicht aus einem PES- Spezialgarn von AKZO und die Aussenschicht aus Baumwolle besteht.

Durch diese Konstruktion kann Körperschweiß schnell von der Haut abgenommen und in die darüberliegende Baumwollschicht weiter geleitet werden.

Die bekleidungsphysiologischen Eigenschaften sind:


- gutes Feuchtetransportvermögen

- die der Haut zugewandte Seite fühlt sich trocken an

- kein "kleben" des Textils auf der Haut

- keine Verdunstungskälte auf der Haut.


Die Bekleidung bleibt auch nach mehreren Wäschen formstabil.

Besonders im Bereich Sportkleidung findet Golden Tower Anwendung.

Halbseide

Sammelname für Stoffe, die in einer Fadenrichtung aus Seide, in der anderen aus einem anderen Faserstoff bestehen.

z.B. Halbseiden-Atlas: Kette aus Seide, Schuss aus Baumwolle,

Halbseiden-Popeline aus Seide / Kammgarn,

Halbseiden-Taft aus Seide / Kammgarn.

Hardangerstoff

Gewebe aus Baumwolle, Halbleinen, Leinen in Panamabindung für Hardangerstickereien, d.s. Durchbruchstickereien ( urspr. aus Hardanger in Norwegen).

Heliovel

warenkundliche Bezeichnung für ein breitgeripptes, gedrucktes Schusssamtgewebe aus Baumwolle.

Indische Baumwolle

-relativ kurzstapelige Baumwolle aus Indien.

- handgewebte, gazeartige, transparente Baumwollgewebe aus hochgedrehten Baumwollgarnen (voileähnlich), rohweiss oder gebleicht.

Indisch Leinen

Sammelbezeichnung für Indische Baumwolle, Käseleinen und Indisch Crépe.

Indojeans

schwere Jeansstoffe aus Mischgarnen ( Trevira/Baumwolle , 50/50) mit Auswascheffekt und einem Restschrumpf 0,3%, schnelltrocknend.

Jaconet

leichte, glatte Futterstoffe in Leinwandbindung aus Baumwolle oder Viskose, deren rechte Seite mattglänzend ausgerüstet ist.

Jacquard á coton

warenkundliche Bezeichnung für halbseidene Jacquardgewebe mit Baumwolle in Kette oder Schuss.

Jägerleinen

(Schilfleinen), braun- und grünmellierte, leinwandbindige Gewebe aus Baumwolle, Halbleinen oder Viskose für Jagdkleidung, Sommerjoppen und Vorhänge.

Jankerstoffe

flanellartige Gewebe in Leinwand- oder Köperbindung.

Aus Wolle, Baumwolle oder Viskose.

Wolljanker werden gewalkt und leicht amgerauht, andere erhalten Strichappretur.

Java

baumwollener oder leinener Stickereigrundstoff in Panamabindung. ---> Stramin.

Kaliko

(nach der ostindischen Stadt Calicut, jetzt Kozhikode)

dichtes, fein- bis mittelfädiges Gewebe aus Baumwolle oder Chemiefasern in Leinwandbindung, mäßig appretiert, oft mit Kalanderglanz.

Verwendung z.B. als Buchbinderleinen.

Kanette

---> Kannette, Kanevas,

mittel- bis grobfädiges, gitterartiges Gewebe in Leinwandbindung aus Baumwolle oder Leinen.

Die Ware ist stark appretiert und dient als Grundgewebe für Handarbeiten.

Kattun

leinwandbindiges Baumwollgewebe ( Stellungsware mit mittlerer Einstellung in Kette und Schuss und in der Garnfeinheit Nm 60/Nm 70), roh, einfarbig oder bedruckt.

Wird aber auch aus Chemiefasergarnen hergestellt.

Kattun ist verwandt mit cotton ==> Baumwolle.

Kendyr

Bastfaser aus den Stengeln von Apocynum, einer wildwachsenden, winterharten Pflanze aus Turkestan mit einem Fasergehalt von 10 bis 15%.

Die 80 bis 120 cm langen Faserbündel sind reinweiss und sehr fest.

Die kotonisierte Faser ist feiner nd weicher, als Baumwolle, und ergibt, mit dieser gemischt, feine Garne.

Kleiderschotten

Kleiderstoff mit Karomuster, die der schottischen Nationaltracht nachempfunden sind, aus Wolle, Baumwolle, Viskosefaser und -filament.

Kongreßstoff

starkfädiger Vorhang- und Stickereigrundstoff aus Baumwolle in Dreher- oder Scheindreherbindung, stark appreitiert (gestreift) ---> Figurendreher.

Köpernanking

warenkundliche Bezeichnung für einen baumwollenen Wäschestoff in Köper-, manchmal auch Atlasbindung, einfarbig oder gestreift.

Kurzzeichen

- Acetat = CA

- Alfagras = AL

- Alginat = ALG

- Alpaka = WP

- Angora = WA

- Aramid = AR

der textilen Faserstoffe


- Asbest = AS

- Baumwolle = CO

- Cupro = CUP

- Elastan = EL

- Elastodien = ED

- Fiqué = FI

- Flachs / Leinen = LI

- Fuoro = PTFE

- Glas = GF

- Guanako = WU

- Gummi = LA

- Hanf = HA

- Henequen = HE

- Jute = JU

- Kamel = WK

- Kanin = WN

- Kapok = KP

- Kaschmir = WS

- Kenaf = KE

- Kohlenstoff = CF

- Kokos = CC

- Lama = WL

- Manila = AB

- Metall = MTF

- Modacryl = MAC

- Modal = CMD

- Mohair = WM

- Phormium = NF

- Polyacryl = PAN

- Polyamid = PA

- Polyester = PES

- Polyethylen = PE

- Polypropylen = PP

- Polyvinylalkohol = PVAL

- Polyvinylchlorid = CLF

- Ramie = RA

- Rinderhaar = HR

- Rosella = JS

- Roßhaar = HS

- Schurwolle = WV

- Seide (Maulbeers.) = SE

- Sisal = SI

- Sunn = SN

- Triacetat = CTA

- Urena = JR

- Vikunja = WG

- Viskose = CV

- Wolle = WO

- Yak = WY

- Ziegenhaar = HZ

Lancofil

Bezeichnung für ein Mischgarn aus Baumwolle/Wolle 52/48 für Damenunterbekleidung.

Leibfutter

Innenfutterstoff aus Baumwolle, Viskose oder Synthetics in Köper- oder Satinbindung (Satinella, Serge, Futtertaft, Zanella).

Leinengewebe

waren bis zum Bekanntwerden der Baumwolle die wichtigsten wasch- und kochfesten Stoffe.

Man unterscheidet grob-, mittel-, und feinfädige Gewebe.

Als Reinleinen (nach TKG "rein Leinen") dürfen Textilien nur dann bezeichnet werden, wenn 100% ihres Netto-Textilgewichtes aus Leinen bestehen.

Zulässige, wenn herstellungsbedingte, Toleranz für andere Spinnstoffe 2%, bei Zierfäden bis zu 7% des Gesamtgewichtes.

Als Halbleinen werden Leinengewebe bezeichnet, die in der Kette aus Baumwolle und im Schuss aus Leinen bestehen, wobei der Gesamtleinenanteil 40% der Gesamtkonstruktion nicht unterschreiten darf.

Rohleinen ist ungebleicht, alle anderen Leinen werden gebleicht, wobei man die Bleichgrade 1/8 bis 4/4 (Vollbleiche) anwendet.

Meist werden gebleichte Garne verwebt, nur die Vollbleiche wird auf dem Gewebe vorgenommen.

Mit "Leinen" zusammengesetzte Wörter unter Bezugnahme auf den Verwendungszweck (z.B. Bettleinen), die Qualität (z.B. Feinleinen), die Herkunft (z.B. Bielefelder Leinen), die Struktur (Hopsackleinen).

Leinengewebe werden bei entsprechender konstruktion mit einem Gütezeichen versehen.




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Lint

einseitig gerauhtes, weiches, saugfähiges Gewebe aus Baumwolle für klinischen Einsatz.

Loden

[althochdeutsch lodo ==> grobes Tuch]

Ursprünglich Bezeichnung für unfertiges Tuch bzw. Filz.

Streichgarngewebe in Leinwand-, Trikot- oder dreibindiger Köperbindung aus Wolle, gelegentlich auch Kamelhaar und Alpaka; bei geringeren (Tirtey-) Qualitäten wird Baumwolle und Reißwolle mitverarbeitet.

Verstärkungen mit synthestischen Fasern und Viskose haben sich bewährt.

Der Lodencharakter wird erzielt durch Walken, Rauhen, In-Strich-Legen, Imprägnieren und Dekatieren.

Gefärbt oder meliert wird grün, braun und grau.

Tuch- (Bozener-) Loden hat kurzen Flor, während Strich- (Hirten-) Loden auf der rechten Seite langen, enganliegenden Flor besitzt.

Kamelhaarloden aus reinen Kamelhaargarnen oder Wollkammgarn in der Kette und Kamelhaargarn im Schuss ist leicht und weich.

Madapolam

(ostindische Stadt)

weiches Feintuch aus Baumwolle in Kattunbindung, leicht glänzend.

Eingesetzt als Stickgrund für Schweizer Stickereien und als Druckfond für hochwertige Baumwolldrucke.

Makobatist

feinste Batiste aus Makobaumwolle im nummernbereich von Nm 150 - Nm 170, meist für Unterbekleidung eingesetzt. ---> Hemdentuch

Markisenstoffe

dichte, meist breit gestreifte Gewebe, früher aus Baumwolle, Hanf, Halbleinen, Leinen, jetzt auch aus Chemiefasern wie z.B. Acryl (Dralon) oder Polyester in Leinwand- oder Drellbindung.

Marquisé

Halbseidengewebe (Kette: Seide / Schuss: Baumwolle).

Durch Einsatz von Zwirn und gefachtem Garn im Schuss wird eine leichte Querrippigkeit erreicht.

Marquisé

Halbseidengewebe (Kette: Seide / Schuss: Baumwolle).

Durch Einsatz von Zwirn und gefachtem Garn im Schuss wird eine leichte Querrippigkeit erreicht.

Matelassé

(==> aufgepolstert)

ursprünglich ein dicker, gepolsterter Stoff, heute Sammelbezeichnung für alle, meist jacquardgemusterte Reliefgewebe ohne Verwendung von Krepp- oder Schrumpfgarnen.

Meist werden zwei Kett- und mehrere Schußsysteme verwendet und zwischen Ober- und Untergewebe dicke Füllschüsse eingelegt.

Das Obergewebe besteht aus Seide, Wollkammgarn oder Viskosefilament, das Untergewebe aus Baumwolle.

Matrosensatin

5-bindiges Kettatlasgewebe aus Baumwolle.

Miederstoffe

elastische Stoffe aus Baumwolle, Regeneratfasern oder Synthetics, eingesetzt zur Stützung des Körpers, bzw. zur Korrektur der Figur.

Mercerisieren

(auch "Merzerisieren", Erfinder: J. Mercer)

Veredelung von Baumwollerzeugnissen zur Erhöhung des Glanzes, des Farbstoffaufnahmevermögens, der Festigkeit, Dehnung und Elastizität durch Behandlung mit 20 bis 30% Natronlauge unter Spannung und/oder Streckung.

Milanaise

warenkudliche Bezeichnung für einen leichten, weich griffigen Futterstoff aus zellulosischen Fasern (Baumwolle, Viskose) im 3-bindigen Schussköper.

Mogador

(marokkanische Hafenstadt)

buntabgeschossener Schußrips, Kette aus Baumwolle, Schuss aus Seide oder Chemiefasern für Krawatten (Mogadorstreifen).

Mokett

(auch Moquette)

mehrchorige, gemusterte Plüsche, bes. für möbelbezüge.

Es gibt Jacquard-, Schaft-, Druck- und Ätzmoketts.

Das Grundgewebe besteht meist aus Baumwolle, die flordecke aus mohair, wolle, Baumwolle oder Chemiefasern.

Plüsch ist Ware mit geschnittenen, Frisé ist solche mit geschlossenen Schlingen.

Die meisten moketts werden als Doppelplüsch gewebt, besonders wertvolle als Rutenware.

Nanking

(chinesische Stadt),

ursprünglich naturfarbener Kattun aus chinesischer gelber Baumwolle, jetzt leinwandbindiges Baumwoll- oder Viskosegewebe aus entsprechend gefärbtem Kett- und dunklerem Schussgarn.

Köpernanking hat Köperbindung, es wird für Blue Jeans und sommerjoppen verwendet.

Ramé

warenkundliche Bezeichnung für eine Weissware aus Makobaumwolle in Batistqualität.

Satin-Flanell

warenkundliche Bezeichnung für ein meist bedrucktes, linksseitig gerauhtes Bekleidungsgewebe in kettatlasbindung, bei dem die Kette aus Viskose und der Schuss aus Baumwolle besteht.

Satinet

leichtes Gewebe in Atlasbindung aus Seide oder mercerisierter Baumwolle.

Schilfleinen

leinwandbindiger, kettdichter Stoff aus Baumwolle oder Halbleinen, mitunter auch mit Hanf- oder Juteschuss, der wasserdicht imprägniert zur Herstellung von Rucksäcken, Sport- und Jägerkleidung dient.

Seidendamast

warenkundliche Bezeichnung für einen Baumwolldamast mit folgender Konstruktion:


- Makobaumwolle (fein und langstapelig)

- Garnfeinheit feiner als Nm 60 (gekämmt)

- Einstellung 42/40

- Ausrüstung: gebleicht, mercerisiert, Seidenfinish.



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Sicilienne

warenkundliche Bezeichnung für dicht geschlagenes Ripsgewebe aus einer feinfädigen Kette und einem groben, oft gefachtem Schuss aus Baumwolle oder Wolle, für DOB und Mantelstoffe.

Shantung

ursprünglich in der chinesischen Provinz hergestelltes Gewebe aus Tussahseide.

Jetzt auch Imitationen z.B. aus Bourette, Baumwolle, Chemiefasern.

Vergleiche Honan, Doupion (Dupion), Thaiseide.

Selenik

warenkundliche Bezeichnung für ein panamabindiges, poröses Gewebe aus Baumwolle oder Viskose und deren Mischungen für DOB.

Zanella

Futterstoff in Schussatlasbindung aus Baumwollkette und Kammgarnschuss (Glanzatlas), jetzt meist nur aus Baumwolle oder Viskose mit Seidenfinnisch oder mercerisiert.

Waffelgewebe

In Waffelbindung hergestellte Waren für Bett- und Tischdecken und Handtücher aus Baumwolle oder Chemiefasern mit waffel- bzw. wabenartigem Muster.

Wäschebatist

Warenkundliche Bezeichnung für einen feinfädigen Batist aus Baumwolle, eingesetzt für Haushaltswäsche.

Venetian

engl. Bezeichnung, für atlasbindige Futterstoffe aus Baumwolle.---> Zanella.

Vigogne

Woll-Baumwoll-Streichgarn (z.B. 97% Baumwolle / 3% Wolle).

Nachahmung des ---> Vikunjagarnes.

Transtex

doppelflächige Maschenware für funktionelle Unterbekleidung.

Innen Polypropylen, aussen Baumwolle.

einsatz bei schweisstreibenden Sportarten und Freizeitbeschäftigungen.

Tweed

ursprüngliche Bezeichnung für handgewebte meist köperbindige Stoffe von handgesponnenen Garnen aus Schottland ( Tweedfluß).

Kräftige Streichgarngewebe mit kleinen Bindungsmustern aus meist groben Wollgarnen, auch mit Reißwollbeimischung.

Es gibt Anzug-, Kleider- und Manteltweeds.

Nachahmungen sind leichte Stoffe im Tweedcharakter aus Baumwolle oder Synthetics ("Tweed-Optik").---> Harris-Tweed.

Sandkrepp

allgemein Sammelbegriff für alle in feinkörniger Crépebindung hergestellten Gewebe.

Speziell zarte Crépegewebe aus Baumwolle oder Baumwollkette und Chemiefaserschuss oder ganz aus Chemiefaser. ---> Sablé, Krepp.

Stretchgewebe

Stoffe mit elastischer Dehnung, die unter Verwendung von Elastomerfaserstoffen oder texturierten Garnen gewebt oder mit Chemikalien elastisch gemacht wurden.

Beim Pantaski-Verfahren wird beim Weben eines kettelastischen Wollstoffes eine Hilfskette aus Baumwolle oder Viskose mitverarbeitet, wodurch das Grundgewebe gestaucht wird.

Wird die Hilfskette später entfernt (z.B. mit verdünnter Schwefelsäure) so zeigt das Wollgewebe einen Stretcheffekt.

Bei einem anderen Verfahren wird ein Wollgewebe in der Ausrüstung gestaucht und fixiert bzw. auf dem Spannrahmen in Schussrichtung gedehnt (8 bis 10%) und fixiert.

Auch durch Einwirkung von Äthylenglykol wird ein Stretcheffekt von 10 bis 15% erzielt.

Stretchgewebe sind z.B. Stretch-Cord, Stretch-Flanell, Stretch-Frottee, Stretch-Samt.

Streichgarn

in Streichgarn-Spinnereien hergestellte Garne aus Wolle, anderen Tierhaaren, Baumwolle, Chemiefasern und deren Mischungen in Feinheiten von 330 dtex bis 10.000 dtex, Haarstreichgarne 2.000 bis 20.000 dtex ( DIN 60 411).

Vigognegarn, Zweizylindergarn, Imitatgarn, etc.

Pepita

(Name einer spanischen Tänzerin), Kleiderstoff aus Wolle, Baumwolle, Viskose in Körperbindung (meist K 2/2), der wegen entsprechender Schär- und Schußfolgen (z.B. 4hell/4dunkel) durch Farbverflechtung Block-Karos mit diagonalen Verbindungen zeigt, im Gegensatz zur ---> Hahnentritt-Musterung, bei der die Verbindung zwischen den einzelnen Farbkaros im rechten Winkel verläuft.

Auch derartige Strick- und Druckmuster führen die Bezeichnung Pepita.

Pontongewebe

leichte, hochveredelte leinwandbindige Gewebe (Kette Baumwolle, Schuß Viskose) für Sommerkleider.

Reissbaumwolle

aus baumwollenen Abfällen wiedergewonnener Spinnstoff.

Regenmantelstoffe

Sammelbegriff für wasserabstossende Gewebe, z.B. aus Gabardine, Popeline, Naturseide (Mantelseide) sowie Chemiefasern und deren Mischungen mit Baumwolle, die eine wasserabweisende oder Wasserdicht-Ausrüstung erhalten haben.

Rhodia Comforto

funktionelle Unterbekleidung als zweiflächige Maschenware, Innenseite PA oder PES der Rhodia AG, Aussenseite Baumwolle.

Einsetzbar bei allen schweisstreibenden Sportarten.