Antilopenfilz
ein dem Reh- bzw. antilopenfell ähnelnder feiner
Haarfilz.
Billardfilz
Filztuch oder Stückfilz von gleichmäßiger Dichte, Stärke und Rauhheit mit großer Abreibefestigkeit, meist grün gefärbt.
Filz
Flächen- oder Körpergebilde aus filzfähigen Fasern, bes. Haaren und
Wollen.
Nach DIN 61 205 wird unterschieden:
1. Nadelfilz:
Entsteht durch wechselndes Einstechen und Ausziehen einer Vielzahl von Nadeln und Widerhaken in eine Fasermasse ( Faservlies), wodurch die Fasern miteinadner verfilzt ( verhakt ) werden.
2. Walkfilz:
Ensteht durch Walken und Pressen einer wirren Fasermasse (Filzpelz) aus
Wolle (Wollfilz) oder anderen Tierhaaren (Haarfilz) oder Haar- Woll-Gemisch (Gemischfilz).
3. Webfilz:
Entsteht durch Auflegen oder Anblasen von Tierhaaren (ein- oder beidseitig) an ein Wollgewebe mit anschließendem Filzen und Walken.
4. Filztuch:
Entsteht aus Gewebe von filzfähigen Fasern, das einem Filzprozess unterworfen wird (---> Filztuch).
Kamelhaarfilz
aus den Flaumhaaren des Kamels hergestellter
Filz für Decken oder Hüte.
Nadelfilz
textiles Flächengebilde, das durch wechselndes einstechen und Ausziehen einer Vielzahl von Nadeln mit Widerhaken in ein Faservlies (bis zu 1800 Stiche/min) verfestigt wurde (---> DIN 61 210, RAL-RG 368).
Die Nadeln können einseitig von oben oder unten, beidseitig gleichzeitig oder nacheinander einstechen.
Mit Loop-, Gabel- oder Seitenhakennadeln erreicht man besondere Strukturierungen.
Pressfilz
Haar-, Woll- oder gemischte Filze, die durch Walken und Pressen zu Hutstumpen, Platten oder scheiben geformt sind.
Webfilz
--->
Filz aus einem offen eingestellten Wollgewebe mit ein- oder beidseitig aufgelegter oder -geblasener Haardecke, die sich beim
Filzen und Walken mit dem Gewebe verfilzt.
Walkfilz
Aus Tierhaar (Haarfilz),
Wolle (Wollfilz) oder beiden (Gemischtfilz) bestehender --->
Filz, der durch Walken und Pressen zu Tafeln und anderen dreidimensionalen Gebilden geformt wird.
Alcantara
im Nadelfilzverfahren aus Bikomponentenfilamenten von Iganda AG, Italien hergestellter Stoff.
Microfaserbündel werden in ein zweite Polymer eingesponnen, das nach der Verfestigung herausgelöst wird, so daß die Microfaserbündel allein die Oberfläche des Stoffes bilden.
Erfinder: Osam Fukushima, Japan
Antilopenfilz
ein dem Reh- bzw. antilopenfell ähnelnder feiner
Haarfilz.
Astrino
im---> Nadelfilzverfahren hergestellte Lederimitation.(---> Syntheseleder)
Billardfilz
Filztuch oder Stückfilz von gleichmäßiger Dichte, Stärke und Rauhheit mit großer Abreibefestigkeit, meist grün gefärbt.
Chantelaine
filzfreie Strickschurwolle
Filz
Flächen- oder Körpergebilde aus filzfähigen Fasern, bes. Haaren und
Wollen.
Nach DIN 61 205 wird unterschieden:
1. Nadelfilz:
Entsteht durch wechselndes Einstechen und Ausziehen einer Vielzahl von Nadeln und Widerhaken in eine Fasermasse ( Faservlies), wodurch die Fasern miteinadner verfilzt ( verhakt ) werden.
2. Walkfilz:
Ensteht durch Walken und Pressen einer wirren Fasermasse (Filzpelz) aus
Wolle (Wollfilz) oder anderen Tierhaaren (Haarfilz) oder Haar- Woll-Gemisch (Gemischfilz).
3. Webfilz:
Entsteht durch Auflegen oder Anblasen von Tierhaaren (ein- oder beidseitig) an ein Wollgewebe mit anschließendem Filzen und Walken.
4. Filztuch:
Entsteht aus Gewebe von filzfähigen Fasern, das einem Filzprozess unterworfen wird (---> Filztuch).
Foulé
(gewalkt), Wollgewebe aus Kamm- oder feinem
Streichgarn, meist in dreibindigem
Kettköper.
Der druch Rauhen entstandene dichte Faserflor der Oberseite wird durch walken verfilzt, so daß die Ware ein tuchartiges Aussehen erhält.
Kamelhaarfilz
aus den Flaumhaaren des Kamels hergestellter
Filz für Decken oder Hüte.
Loden
[althochdeutsch lodo ==> grobes Tuch]
Ursprünglich Bezeichnung für unfertiges Tuch bzw.
Filz.
Streichgarngewebe in Leinwand-,
Trikot- oder dreibindiger Köperbindung aus
Wolle, gelegentlich auch Kamelhaar und Alpaka; bei geringeren (
Tirtey-) Qualitäten wird
Baumwolle und Reißwolle mitverarbeitet.
Verstärkungen mit synthestischen Fasern und
Viskose haben sich bewährt.
Der Lodencharakter wird erzielt durch Walken, Rauhen, In-Strich-Legen, Imprägnieren und Dekatieren.
Gefärbt oder meliert wird grün, braun und grau.
Tuch- (Bozener-) Loden hat kurzen Flor, während Strich- (Hirten-) Loden auf der rechten Seite langen, enganliegenden Flor besitzt.
Kamelhaarloden aus reinen Kamelhaargarnen oder Wollkammgarn in der Kette und Kamelhaargarn im Schuss ist leicht und weich.
Melton
(engl. Stadt),
Wollstoff aus Kammgarnkette und Streichgarnschuss in Leinwand- oder Köperbindung mit Meltonappretur.
Auf beiden Seiten wird durch Walken eine verfilzte Oberfläche erzielt, das "wilde" Haar durch Scheren entfernt und die gleichmäßige Decke durch Dekatur fixiert.
Nutria
(Sumpfbiber)
Fellimitation; aus Zephirgarn gewebter graubrauner
Plüsch, dessen Flordecke in der Ausrüstung zu kleinen, krausen Büscheln verfilzt wurde.
Pressfilz
Haar-, Woll- oder gemischte Filze, die durch Walken und Pressen zu Hutstumpen, Platten oder scheiben geformt sind.
Schurwolle
Nach § 4, Abs.1 des TKG vom lebenden Schaf geschorene
Wolle, "die niemals in einem Fertigerzeugnis enthalten war und die weder in einem anderen als zu Herstellung des Erzeugnisses erforderlichen Spinn- oder Filzprozess unterlegen hat, noch einer faserschädigenden Behandlung oder Benutzung ausgesetzt wurde."
DIN-
Kurzzeichen = WV
Besteht ein
Wollerzeugnis ausschließlich aus
Wolle nach dieser Definition, so darf es als "aus reiner Schurwolle oder 100% Schurwolle" bestehend bezeichnet werden.
Schurwolle wird mit Schermaschinen als zusammenhängendes
Vlies gewonnen, wobei man Vollschur ( nach 12-monatlichem Wachstum), daneben noch 4/6-, 6/8-, 8/10- und 10/12- Monatswollen unterscheidet.
In der Regel werden Schafe einmal im Jahr geschoren, lediglich in Südafrika werden kürzere Intervalle gewählt, um kurzstapelige
Wollen zu erhalten.
In Australien werden bereits Schafschur- Roboter eingesetzt.
Webfilz
--->
Filz aus einem offen eingestellten Wollgewebe mit ein- oder beidseitig aufgelegter oder -geblasener Haardecke, die sich beim
Filzen und Walken mit dem Gewebe verfilzt.
Walkfilz
Aus Tierhaar (Haarfilz),
Wolle (Wollfilz) oder beiden (Gemischtfilz) bestehender --->
Filz, der durch Walken und Pressen zu Tafeln und anderen dreidimensionalen Gebilden geformt wird.
Vijella
Wollmischungen (Wollanteil zwischen 30 - 70%) die bei einer Waschbehandlung nicht filzen.
Tuchwollen
feine, gekräuselte Wollen mit gutem Filzvermögen, z.B.
Merino-, kreuzzucht-, Kapwollen, gute Reißwollen (Shoddy,
Flanell, Tybet),
Mohair, kamelhaar,
Alpaka.
Syntheseleder
im Nadelfilzverfahren hergestellte Lederimitation (z.B.
Alcantara,
Astrino, Amaretta).

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