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Frottierstoffe

beidseitig mit kleinen Schlingen versehene Baumwollgewebe.

Die Gundkette ist sehr straff, die Schlingenkette locker gespannt.

Als Grundbindung wird Rips in Drei- oder Vierschussbindung verwendet.

Die Schlingen entstehen dadurch, daß drei oder vier Schüsse nicht direkt angeschlagen, sondern in einem der Schlinghöhe entsprechendem Abstand gehalten werden (knicklade oder beweglicher Streich-/Brustbaum).

Erst nach dem letzten Vorschlagschuss werden sie voll angeschlagen.

Dabei gleiten die Schussfäden auf der straffen Grundkette, während die lockere kette Schlingen bildet.

Bei Frottier-Velourswaren sind die Schlingen auf einer Warenseite aufgeschnitten.

Da Frottierstoffe Wasser leicht aufnehmen und abgeben können, eignen sie sich besonders für Badesachen, Frottiertücher, Handtücher und ähnliche Artikel (RAL 304 A).

Walkfrottier
==> verworfene Schlingen die aufgrund hochgedrehter Garne im Pol in Verbindung mit einer Naßbehandlung entstanden sind, keine Ähnlichkeit mit Walkwaren.


Zwirnfrottier

==> für den Pol wurden lose gedrehte, glatte Zwirne wegen des guten Noppenstandes und der hohen Saugleistung eingesetzt.