Kurzzeichen
-
Acetat = CA
- Alfagras = AL
- Alginat = ALG
-
Alpaka = WP
-
Angora = WA
- Aramid = AR
der textilen Faserstoffe
- Asbest = AS
-
Baumwolle = CO
- Cupro = CUP
- Elastan = EL
- Elastodien = ED
- Fiqué = FI
-
Flachs /
Leinen = LI
- Fuoro = PTFE
- Glas = GF
-
Guanako = WU
- Gummi = LA
-
Hanf = HA
-
Henequen = HE
-
Jute = JU
- Kamel = WK
- Kanin = WN
-
Kapok =
KP
-
Kaschmir = WS
-
Kenaf = KE
- Kohlenstoff = CF
-
Kokos = CC
-
Lama = WL
-
Manila = AB
- Metall = MTF
-
Modacryl = MAC
-
Modal = CMD
-
Mohair = WM
- Phormium = NF
- Polyacryl = PAN
- Polyamid = PA
- Polyester = PES
- Polyethylen = PE
- Polypropylen = PP
- Polyvinylalkohol = PVAL
- Polyvinylchlorid = CLF
-
Ramie = RA
- Rinderhaar = HR
- Rosella = JS
- Roßhaar = HS
-
Schurwolle = WV
-
Seide (Maulbeers.) = SE
-
Sisal = SI
-
Sunn = SN
-
Triacetat = CTA
- Urena = JR
-
Vikunja = WG
-
Viskose = CV
-
Wolle = WO
-
Yak = WY
- Ziegenhaar = HZ
Hanf
[
CA ==> Cannabis]
DIN-
Kurzzeichen HA, Gruppe 8 der textilen Rohstoffe nach dem TKG für
Blattfasern aus den Stengeln des Hanfes (Cannabis sativa).
Die getrockneten Stengel haben einen Fasergehalt von 16-24% (15% Schwinghanf, 5% Schwingwerg, 3% Knickwerg).
Die Bastfaserbündel sind länger, gröber und schlechter teilbar als bei Flachs; die Elementarfasern gleichen denen des Flachses.
Anbaugebiete:
Deutschland, Bulgarien, CSFR, Frankreich, Italien, Indien, Balkangebiete, Polen, GUS.
Kaninchenhaar
---> Angorakaninchen, DIN-
Kurzzeichen WN.
Mohair
in der Gruppe 2 der textilen Rohstoffe nach dem TKG für Haare der
Angoraziege, einer in
Angora (Kleinasien), Südafrika und Texas gezüchteten Ziegenart mitlangem, seidigem Haar.
Mohair wird zu besonders schön glänzendem
Kammgarn bis 140 dtex ausgesponnen.
Als Kid-mohair bezeichnet man die Haare junger
Angoraziegen.
DIN-
Kurzzeichen WM.
PTFE
DIN-
Kurzzeichen für Flouro (Polytetraflouräthylen).
Schurwolle
Nach § 4, Abs.1 des TKG vom lebenden Schaf geschorene
Wolle, "die niemals in einem Fertigerzeugnis enthalten war und die weder in einem anderen als zu Herstellung des Erzeugnisses erforderlichen Spinn- oder Filzprozess unterlegen hat, noch einer faserschädigenden Behandlung oder Benutzung ausgesetzt wurde."
DIN-
Kurzzeichen = WV
Besteht ein
Wollerzeugnis ausschließlich aus
Wolle nach dieser Definition, so darf es als "aus reiner Schurwolle oder 100% Schurwolle" bestehend bezeichnet werden.
Schurwolle wird mit Schermaschinen als zusammenhängendes
Vlies gewonnen, wobei man Vollschur ( nach 12-monatlichem Wachstum), daneben noch 4/6-, 6/8-, 8/10- und 10/12- Monatswollen unterscheidet.
In der Regel werden Schafe einmal im Jahr geschoren, lediglich in Südafrika werden kürzere Intervalle gewählt, um kurzstapelige
Wollen zu erhalten.
In Australien werden bereits Schafschur- Roboter eingesetzt.
Tussahseide
(DIN-
Kurzzeichen ST)
Seide von den Raupen der wildlebenden chinesischen und japanischen tussahspinner, die sich von Eichenlaub ernähren (daher auch Eichenspinner).
Der innere kokon ergibt einen meist von Gerbsäure angefärbten Faden von 1200 bis 1400 Metern Länge.
Seine Feinheit ist 3 bis 6 dtex.
Wegen der starken Verbastung wird die tussahseide gerissen und als Spinnfaser weiterverarbeitet zu ungleichmäßigen, knotigen Garnen.
tussahseide wird meist ungebleicht und ungefärbt zu rohseidenen Stoffen (---> honan, Shantung) verarbeitet.
Vikunja
(DIN-
Kurzzeichen WG)
zur Gruppe 2 der textilen Rohstoffe nach dem TKG gehörende glänzende Haare des
Lama vicunga (Schafkamelart in Südamerika) von 50 bis 130 mm Länge.
Seit Ende der 60er Jahre zählt das Vikunja zu den gefährdeten Tierarten.
Sowohl Grossbritannien, als auch die USA haben ein totales Einfuhrverbot erlassen.
Da die Tiere in Höhen ab 3500m geschossen werden müssen um ca. 400gr
Wolle pro Tier zu gewinnen, ist Vikunjawolle praktisch nicht mehr erhältlich.