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Suchergebnisse für "leinwandbindung"

Leinwandbindung

einfachste, engste und festeste Gewebebindung.

Alle Ketthebungen und Kettsenkungen im Bindungsrapport berühren sich untereinander.

in der Baumwollweberei wird sie als Kattun-, in der Wollweberei als Tuch-, in der Seidenweberei als Taftbindung bezeichnet.

L 1/1 oder 10-0101-01-00.

Avignon

leichtes Seidenfuttergewebe in Leinwandbindung.

Batist

die angaben über die Herkunft des Namens Batist sind widersprüchlich, zum einen wird Batist angeblich nach dem Handweber Baptiste benannt, zum anderen wird Batist vom indischen Wort "Baftas" == weißer Kattun abgeleitet.


Batist ist ein feinfädiges (feiner als Nm 80) Baumwoll- oder Viskosegewebe in Leinwandbindung, gebleicht oder/und mehrfarbig bedruckt.

als Glasbatist wird ein schleierartig oder mattglasartig durchscheinender Batist bezeichnet, Leinenbatist ist aus feinfädigem Leinen- oder Viskosefasergarn, Makobatist besteht aus ägyptischer Baumwolle, Seidenbatist war ursprünglich aus Seide, oft aber auch aus feinem Baumwollgarn mit 40 - 46 Kettfäden und 30 - 40 Schussfäden je cm, Schweizer Batist ist ein Batist aus Mischgarnen mit natürlichen und synthetischen Faserstoffe.

Baumwolltaft

dichtausgewebter, feinfädiger, glänzender Baumwollfutterstoff in Leinwandbindung.



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Bockerstoff

grobes Baumwoll- oder Bouretteseidengewebe in Leinwandbindung.
Die Gewebeoberfläche erinnert an Homespun.

Bougram

(--->Steifleinen), steif appretierte Gewebe aus Baumwolle und Viskosefasern vorwiegend in Leinwandbindung.

Bougram wird dort eingesetzt, wo Steifleinen zu dick oder zu schwer ist.

Camelot

feinfädiges Kammgarngewebe in Leinwandbindung.
Kette Moulinézwirn, Schuss uni.

Chambray

engl. Bezeichnung für ein leichtes Baumwoll- oder Leinengewebe mit farbigem Schuss in Leinwandbindung.

Oft Kariert oder gestreift.

einsatz für Oberbekleidung- und Hemdenstoffe.

China

leichter Futterstoff in Leinwandbindung; Kette Seide, Schuss Baumwolle.

Cottonade

buntgestreifter Baumwollschürzenstoff in Leinwandbindung.

Craquelé

[ ==> rissig]

Kreppgewebe aus Baumwolle oder Viskosefaser in Taffetbindung (mit Leinwandbindung) mit kleiner rippiger oder borkenartiger Musterung, die durch Verwendung von Kreppgarnen in S- und Z-Dehnung oder durch Prägung entsteht. ---> Crépe, Krepp.

Crépe Maladetta

jacquardgemustertes Gewebe mit Filamentkette.

Im Schusswechselweise 1 Filamentfaden und 1 Baumwollkreppfaden (1Z/1S) in Leinwandbindung.

Crépe Marocain

feinrippiger Kleiderstoff in Taffetbindung (Leinwandbindung) mit abwechselnd zwei Kreppfäden S-Drehung und zwei Fäden Z-Drehung im Schuss.

Das Kettgarn hat normale Drehung.

Donegal

nach seiner Heimat (in Nordwestirland) benannter, lockergewebter Stoff von lebendiger Farbigkeit für sakkos und Sportanzüge.

Ursprünglich was Donegal ein Handgewebe aus Landwollen mit eingestreuten Noppen, in tuchbindung (Leinwandbindung).

Jetzt werden für die Kette weiße, leicht melierte Garne mit Noppen verwendet.

Vergl. Tweed.

Eolinne

quergerippter, weicher Kleiderstoff in Taffetbindung, (Leinwandbindung) früher mit Seidenkette, jetzt Viskosefilament.

Der Schuss ist meist Kammgarn oder Viskosegarn.

Feinleinen

oder Batistleinwand, dichtes feinfädiges Leinengewebe in Leinwandbindung.

Gerstenkorn

Ableitung der Leinwandbindung mit kurzen Schussflottierungen, wodruch eine frottierende Wirkung, z.B. von Gerstenkornhandtüchern erzielt wird.

Gminder-Cotton

Bezeichnung für Baumwollgewebe in Leinwandbindung aus gezwirnten Garnen, das wegen seiner körnigen Struktur dem Naturleinen, bzw. dem ehemaligen "Gminder-Halblinnen" nahe kommt.

Grain

Seidenes oder halbseidenes Gewebe mit feinen Querrippen in Grainbindung, einer ableitung der Leinwandbindung, bei der zwei Schussfäden im Fach liegen.

Gros d' Afrique

warenkundliche Bezeichnung für Seidengewebe in Leinwandbindung, bei dem die Kette aus gleichmäßig starken Seidenfäden und der Schuss aus ungleichmäßig starken Seidenfäden besteht.

Gros de Berlin

warenkundliche Bezeichnung für ein Seidengewebe in Leinwandbindung aus besonders starken Fäden.

Gros d' Orleans

warenkundliche Bezeichnung für ein Oberbekleidungsgewebe in Leinwandbindung (Taftbindung), bei dem in der Kette Einfach- und Mehrfachfäden mustermäßig streifen.

Hessian

grobes, naturfarbenes Jutegewebe in Leinwandbindung, auch gemustert oder bedruckt (Rupfen).

Indisch Crépe

warenkundliche Bezeichnung für transparente Baumwollrohgewebe aus hochgedrehten Rohgarnen (mit Schalenresten) in Leinwandbindung, oft bestickt.---> Indisch Leinen.

Isolierstoff

Baumwollgewebe in Leinwandbindung, das entsprechend dem Verwendungszweck spez. apprettiert wird.

Jaconet

leichte, glatte Futterstoffe in Leinwandbindung aus Baumwolle oder Viskose, deren rechte Seite mattglänzend ausgerüstet ist.

Kaliko

(nach der ostindischen Stadt Calicut, jetzt Kozhikode)

dichtes, fein- bis mittelfädiges Gewebe aus Baumwolle oder Chemiefasern in Leinwandbindung, mäßig appretiert, oft mit Kalanderglanz.

Verwendung z.B. als Buchbinderleinen.

Kanette

---> Kannette, Kanevas,

mittel- bis grobfädiges, gitterartiges Gewebe in Leinwandbindung aus Baumwolle oder Leinen.

Die Ware ist stark appretiert und dient als Grundgewebe für Handarbeiten.

Kleiderkattun

einfarbiger oder bedruckter Stoff aus Baumwoll- oder Viskosefasern in Leinwandbindung, auch als k.-Nessel und K.-Renforcé bezeichnet.

Lawa

feinfädiges, dichtes Leinen oder Halbleinen in Leinwandbindung für Hemden.

Linsey-woolsey

warenkundliche Bezeichnung für ein grobes Halbwollgewebe in Leinwandbindung.

Marocain

schwere Kleider- und Futterseidengewebe in Leinwandbindung, die aufgrund von Kreppgarneinsatz im Schuss (2S/2Z) leicht querrippig ausfallen.

Marquisette

feinfädiges, engmaschiges, gitterartiges Gardninengewebe mit Dreherbindung im Grund und Leinwandbindung im Muster aus scharf gedrehtem Baumwollzwirn oder aus Chemiefäden.

Es wird auf Schaft- oder Jacquardwebmaschinen, zuweilen unter Verwendung von Effektgarnen hergestellt und ist weiss oder pastellfarbig.

Je nach Garneinsatz unterscheidet man zwischen Voll- und Halbzwirnware, bzw. Imitat- Markisette, wenn in Kette und Schuss Garn eingesetzt wurde.

Die durchschnittliche Fadenzahl pro cm2 ( Kette + Schuss) soll bei Baumwoll-Marquisette 27 fäden, bei Chemiefaser-M;arquisette 37 Fäden und bei Grob-Marquisette 22 Fäden nicht unterschreiten. ---> Etamine

Mousmette

warenkundliche Bezeichnung für einen transparenten Seidenvoile in Leinwandbindung, der in Fadenkaros oder Fadenstreifen gemustert sein kann.

Nankinette

warenkundliche Bezeichnung für einen leichten, einfarbigen oder bedruckten Baumwollstoff in Leinwandbindung, auch als Futterstoff eingesetzt.

Offset-Leinen

Bezeichnung für einen dichten Baumwolnessel (Stellungsware 26,5/26,5 Nm34/Nm34) in Leinwandbindung, gebleicht und luftdicht appretiert.

Einsatz als Trägermaterial für Beschichtungen.

Pekiné

warenkundliche Bezeichnung für seidige Gewebe aus Naturseide oder Chemiefasern (Filament) mit Leinwandbindung im Grund und Atlasstreifen.

Scheindreherbindung

Ableitung der Leinwandbindung, die dem Gewebe ein dem Drehergewebe ähnliches Aussehen gibt.

in Kett- und Schussrichtung sind abwechselnd Fäden vorhanden, die sich unter- bzw. übereinanderschieben, und Fäden, die entgegengesetzt binden. (---> Adria)

Shedder

warenkundliche Bezeichnung für ein poröses, leicht eingestelltes Jutegewebe in Leinwandbindung.

Toile

[Leinen, auch Stoff]

feinfädige Gewebe aus Seide oder Viskosefilament in Leinwandbindung.

Viscolin

pflegeleichter Futterstoff aus Viskosefilament in Leinwandbindung.

Sailcloth

warenkundliche Bezeichnung für ein derbes Baumwollgewebe in Leinwandbindung, bedruckt für Strankleider.

Nesseltuch

grobes, rohes oder ausgerüstetes Baumwollgewebe in Leinwandbindung.

Panamabindungen

Ableitungen der Leinwandbindung, bei der mehrere Kett- und Schußfäden gleich binden.

Bei glatten Panamabindungen werden die gleiche Zahl Kett- und Schußfäden genommen, wodurch sich ein Würfelmuster ergibt;

gemischte Panamabindungen ergeben Würfel verschiedener Größe, gemusterte Panamabindungen figurenartig verteilte Würfel.

Panamaimitationen werden mit gefachten Garnen hergestellt.

Pequins

(auch Pekings), warenkundliche Bezeichnung für ein längsgestreiftes Seidengewebe in Leinwandbindung, bei dem die Längsstreifen mit Atlas- oder Ripsbindung (Canelé) erzeugt werden.

Pois-Riche

warenkundliche Bezeichnung für Seidenbatist ==> dünnes, feinfädiges Seidengewebe in Leinwandbindung.

Querrips

Ableitung der ---> Leinwandbindung, Gewebe mit ausgeprägten, von den Kettfäden gebildeten Querrippen, auch als Kettrips bezeichnet.

Rayé-Scott

warenkundliche Bezeichnung für ein längsgestreiftes Seidengewebe in Leinwandbindung.

Radiumseide

warenkundliche Bezeichnung für ein dichtes Seidengewebe in Leinwandbindung.

Radiumchiffon

warenkundliche Bezeichnung für ein hauchdünnes, transparentes Seidengewebe in Leinwandbindung.

Riesenleinwand

warenkundliche Bezeichnung für ein stark appretiertes, leinenähnliches Baumwollgewebe (Kretonne) in Leinwandbindung.

Russisch-Leinen

warenkundliche Bezeichnung für einen leicht eingestellten Tapisseriestoff aus Leinen in Leinwandbindung als Vollzwirnware.