Satin
[franz. satiné ==> seidig, seidenglänzend]
--->
Atlas.
Auch als Zusatzbezeichnung für alle glänzenden Textilien, wie Satin-
Crépe, Satin-
Duchesse, Satin-faconné, Satin-gaufré, Satin-
Grenadine, Satin-ottomane, usw.
Bandsatin
Bettsatin, --->Streifsatin, längsgestreifte Baumwollgewebe (--->Rayé) für Bettbezüge mit streifenweisen Einsatz von Kett- und Schusssatinbindungen.
Bessere Qualitäten werden mercerisiert.
Crépe Satin
Gewebe mit Hochglanzoptik auf der rechten und Mattglanz auf der linken Seite.
Satinbindung mit abwechselnd zwei S- und zwei Z-Schusskreppfäden.
Die Kette enthält Garn mit normaler Drehung.
Maracain-Satin
warenkundliche Bezeichnung für ein Halbseidengewebe in
Atlasbindung,
Rayé oder
Faconné gemustert.
Marocain-Satin
figurierter
Rips, ursprünglich aus Seidenkette und Baumwollschuss, jetzt auch aus entsprechenden Chemiefasern.
Matrosensatin
5-bindiges Kettatlasgewebe aus
Baumwolle.
Satin-Flanell
warenkundliche Bezeichnung für ein meist bedrucktes, linksseitig gerauhtes Bekleidungsgewebe in kettatlasbindung, bei dem die Kette aus
Viskose und der Schuss aus
Baumwolle besteht.
Satinette
leinwandbindiger, mercerisierter, bedruckter Baumwollkleiderstoff mit Riffelkalanderausrüstung.
Satinet
leichtes Gewebe in
Atlasbindung aus
Seide oder mercerisierter
Baumwolle.
Satin Orientale
8- oder 10-bindiges Seiden- oder Halbseidensatingewebe mit der Kettfadenfolge 1Z- / 1S - gedrehtes Garn.
Satin Tokko
warenkundliche Bezeichnung für ein schweres Jacquardseidengewebe.
Satin Remarque
leicht glänzender Websatin aus 48%
Nylon, 30%
Acetat, 22% Polyester.
Unzensatin
warenkundliche Bezeichnung für ein japanisches, 4-bindiges, kettkreuzköpergewebe aus Grégeseide.
Streifensatin
(auch Streifendamast),
Warenkundliche Bezeichnung für ein Streifengewebe, bei dem die Streifen durch den Wechsel von Kett- und Schussatlasbindung erzeugt werden, auch bunt gestreift und meist satiniert.
Satin
[franz. satiné ==> seidig, seidenglänzend]
--->
Atlas.
Auch als Zusatzbezeichnung für alle glänzenden Textilien, wie Satin-
Crépe, Satin-
Duchesse, Satin-faconné, Satin-gaufré, Satin-
Grenadine, Satin-ottomane, usw.
Atlas
[arabisch atlasa ==> glatt, fein]
Gewebe mit glatter, glänzender Oberseite und stumpfer Unterseite, wobei die Oberseite vom Schuss ( Schussatlas) oder von der Kette (Kettatlas) gebildet werden kann.
Das wertvollere Material kommt auf der Oberseite zur Geltung.
Eine steifende Ausrüstung gibt Griff und Festigkeit.
Warenkundliche Begriffe:
Cloth,
Duchesse, Foulardine,
Liberty,
Messaline,
Paillette.
Für Atlas wird häufig das Wort
Satin gebraucht, auch in Verbindungen mit Fantasienamen wie z.B.
Satin-Crepe (--->Crepe),
Satin-
Duchesse ( --->
Duchesse),
Satin-Geradine ( --->Geradine).
Atlasbindung
(Satinbindung), eine der Grundbindungen; die kleinste Atlasbindung ist 5-bindig.
Merkmale der Atlasbindung:
Bindepunkte sind gleichmäßig über den Rapport verteilt und berühren sich gegenseitig nicht.
Bandsatin
Bettsatin, --->Streifsatin, längsgestreifte Baumwollgewebe (--->Rayé) für Bettbezüge mit streifenweisen Einsatz von Kett- und Schusssatinbindungen.
Bessere Qualitäten werden mercerisiert.
Cadett
Kadett, knabensatin, dunkelblau-weiß gestreifter Baumwollsatin.
Crépe Satin
Gewebe mit Hochglanzoptik auf der rechten und Mattglanz auf der linken Seite.
Satinbindung mit abwechselnd zwei S- und zwei Z-Schusskreppfäden.
Die Kette enthält Garn mit normaler Drehung.
Découpé
Gewebe die in
Lancé-Technik gemustert sind und bei denen die rückseitig flottenden Fäden von muster zu Muster abgeschnitten worden sind.
--->
Lancé, Scherli,
Satin découpé.
Futterstoffe
Gewebe die eine Schutzschicht zwischen Oberstoff und Leibwäsche bilden, die Wärmehaltung begünstigen und einen glatten Fall der Oberbekleidung sichern sollen.
Material, Bindung und Ausrüstung werden durch den Verwendungszweck bestimmt.
So besteht z.B. Futterköper in Kette und Schuss aus Baumwoll- oder
Viskosegarn; er wird appretiert und besitzt Kalanderglanz.
Futtershirting ist ebenfalls appretiert.
Futtertwill ist ein dicht in Köperbindung gewebter Baumwollstoff mit weichem Griff.
Futtervelvets sind samtartig ausgerüstete Baumwollstoffe für Taschenfutter.
Weitere Futterstoffe sind:
Satinella,
Serge,
Zanella.
in zunehmenden Maße werden Futterstoffe aus chemischen Fasern wie
Viskose, Polyamid und Polyester hergestellt.
Gradl
Bezeichnung für einen gestreiften Kettsatin (--->Stangenleinen).
Jeans
[engl. jean ==> Baumwollköper]
(von Génes ==> Genua, enganliegende Hosen aus
Canvas,
Cord,
Denim,
Satin,
Toile,
Twill (---> Blue Jeans).
Jeans waren ursprünglich die Arbeitshosen der amerikaner; seit 1955 als modische Bekleidung ausserhalb Amerikas eingesetzt.
--->
Denim (
Serge de Nimes).
Bei Jeans ist die kette meist aus kard. Dreizylindergarn oder OE-Garn beim Schlichten blau gefärbt.
Das Gewicht als Qualitätsangabe wird in OZs/Y2 angegeben, es liegt im Bereich von 9-16 OZs/Y2.
1 OZ/Y2 = 28,35 Gramm; 1 Yard = 91,44cm.
Jeans können wie folgt veredelt werden:
- Färben, ==> Mantel-, Kernfärbung.
- Waschen, fade out (wash out), germant washed, bleached (gebleicht), mill washed, pre washed, stone washed, sand washed, moon washed, old washed, diamond washed, shrink to fit (Einlaufen in der Badewanne), funky stones.
- Schmirgeln, Brushed Jeans, Scrub-Jeans.
- Prägen, Präge-Jeans,
Denim-gaufré
Ledersamt
fester Baumwollstoff in
Satin-,
Köper- oder Doppelatlasbindung.
Die rechte Seite ist kurzfaserig aufgerauht.
Ähnliche Stoffe --->
Moleskin, Lederimitationen.
Leibfutter
Innenfutterstoff aus
Baumwolle,
Viskose oder Synthetics in
Köper- oder Satinbindung (Satinella,
Serge, Futtertaft, Zanella).
Négligéstoffe
[franz. ==> nachlässig, salopp]
Für die Morgen- bzw. Hauskleidung verwendete Stoffarten, wie z.B. Négligé-
Barchent, Négligé-
Damast, Négligé-
Faconné, Négligé-
Satin.
Prisenstoff
warenkundliche Bezeichnung für einen 5-bindigen
Schussatlas (Schußsatin) für Besätze.
Satin Orientale
8- oder 10-bindiges Seiden- oder Halbseidensatingewebe mit der Kettfadenfolge 1Z- / 1S - gedrehtes Garn.
Satin Remarque
leicht glänzender Websatin aus 48%
Nylon, 30%
Acetat, 22% Polyester.
Seidengewebe
entsprechend den verschiedenen Arten von
Seidengarnen unterscheidet man Reinseiden-, Rohseiden- oder Ecruseiden-, Naturseiden-, Wildseiden-, Schappeseiden- oder Bouretteseidengewebe.
Im Hinblick auf die Webart verbindet man die Vorsilbe
Seide ,mit -atlas, -batist, -damst, -plüsch, -samt, -schotten, -satin, -serge und -voile.
Weitere
Seidengewebe:
Brokat,
Chiffon,
Crépe de Chine,
Crépe Georgette,
Damast, doupion, Hondu, Japan,
Pongé,
Honan, Marokain,
Organza,
Shantung,
Taft,
Twill,
Surah,
Foulard,
Duchesse,
Damassé.
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Voile-broché
mit Satinstreifen oder -karos gemusterter
Voile.
Voile
[franz. ==> Schleier]
leichtes, leinwandbindiges, gitterartiges, rund eingestelltes Gewebe aus glatten hochgedrehten Garnen (faserfrei, gasiert, gesengt).
Vollvoile besteht in der Kette und Schuss aus Voilezwirnen, während bei
Halbvoile nur die Kette aus Voilezwirn, der Schuss aus Voilegarn besteht.
Voile-Imitat hat in Kette und Schuss Voilegarn.
Seidenvoile ist ein Kettrips mit dichter Seidenkette und Baumwollschuss
Voile wird auch broschiert und bestickt hergestellt.
Folgende Begriffe zum Thema Voile sind ausserdem gängig.
- Voile-barré, mit Satinstreifen oder -karos gemusterte Voile.
-
Voile-broché, broschierter (---> Broché) Voll- oder
Halbvoile.
- Voile-brodé, mit Stickereien verzierter Voile.
- Voile-écossais, garnfarbig gemusterter Voll- oder
Halbvoile
- Voile-Etamine, in Dreherbindung, gewebter Voll- oder
Halbvoile
- Voile-linon, feinster Voile
- Voile-ombré, Schattenvoile
- Voile-quadrillé, Voile mit garnfarbig karierter Musterung
- Voile-Maquisette, einfarbiger
Seidenvoile in einfacher Dreherbindung
- Voile-ondulé, mit einem Webblatt, das z.T. schräggestellte Rietstäbe besitzt, gewebter Voile.
Durch Heben und Senken des Blattes entstehen im Gewebe wellenartig verschobene Kettfadenlagen.
Wollatlas
---> Satinella.
Wollstoffe
Nach der Garnart unterscheidet man:
1. Kammgarnstoffe: