Schappeseidengarn
aus den Abfällen der Kokonverarbeitung (Restkokons, fehlerhafte Kokons, Haspelabfälle) in der Schappespinnerei gewonnenes Garn.---> vergleiche
Bourette.
Schappe
(Chappe), taft- und panamabindiges Gewebe aus Schappeseidengarnen.
Anapheseide
afrikanische, wilde, nicht abhaspelbare Nesterseide, für --->
Schappe verwendbar.
Einsatz meist für Effektfäden.
Asiatische Toiles
leichte, leinwandbindige Seidenstoffe aus Schappeseide.
Assemblée
Bezeichnung für doublierte und gezwirnte Schappeseide. ---> Schappeseide.
Batavia
Bezeichnung für ein
Seidengewebe in gleichseitiger Köperbindung, bei dem in der kette
Grége und im Schuss
Schappe eingesetzt wurde.
Burat
Kleiderstoff aus Schappeseidenkette und Kammgarnschuß in Tuchbindung (Buratine), der --->
Eolinne ähnlich.
Duvetine
[franz. duvet ==> Flaum]
ursprünglich Halbseidengewebe mit Schappeschuss, jetzt aus Kamm-, Streich-, oder Baumwollgarnen in
Schussatlas oder Kreuzköperbindung.
Die Art und Feinheit des Schussgarnes sowie die Schussdichte gestalten den kurzen Flor voller oder dünner, glänzend oder matt, der durch wiederholtes Rauhen und anschließendes Scheren erzielt wird ( ---> Affen-, Aprikosen-, Pfirsich-haut,
Ledersamt,
Veloutine, Wildlederimitationen).
Faillé
leinwandbindiger Seidenstoff mit feinen Querrippen aus Organsinkette und Schappeschuss.
Eine leichte Qualität heisst Failletine.
Abwandlungen sind z.B. Faillédupion, Faillé-moiré.
Florettseide
---> siehe Schappeseide
Foulard
feinfädiges
Seidengewebe aus Grégekette und
Trame- oder Schappeschuss in
Atlas-,
Köper- und (geringerer Foulard) Taftbindung, für Krawatten, Kleider und Schals.
Gelbbast
Bezeichnung für ein
Schappeseidengarn aus gleber
Rohseide.
Helvetia Seide
unifarbiges oder bedrucktes, weiches, fülliges
Seidengewebe.
Kettgarn aus
Grége, Organsin oder
Schappe, Schussgarn aus
Schappe.
Lampas
Jacquard-Dekostoff mit meist floraler Musterung aus Schappeseide.
Lascara
schappeseideähnliches Viskosespinnfaser- Gewebe, hochveredelt.
Nähseide
dreifacher Zwirn aus
Grége oder Schappeseide in 100 bis 165 dtex und Längen von 50, 100, 200 und 400m.
Schappeseidengarn
aus den Abfällen der Kokonverarbeitung (Restkokons, fehlerhafte Kokons, Haspelabfälle) in der Schappespinnerei gewonnenes Garn.---> vergleiche
Bourette.
Schappe
(Chappe), taft- und panamabindiges Gewebe aus Schappeseidengarnen.
Seidengewebe
entsprechend den verschiedenen Arten von
Seidengarnen unterscheidet man Reinseiden-, Rohseiden- oder Ecruseiden-, Naturseiden-, Wildseiden-, Schappeseiden- oder Bouretteseidengewebe.
Im Hinblick auf die Webart verbindet man die Vorsilbe
Seide ,mit -atlas, -batist, -damst, -plüsch, -samt, -schotten, -satin, -serge und -voile.
Weitere
Seidengewebe:
Brokat,
Chiffon,
Crépe de Chine,
Crépe Georgette,
Damast, doupion, Hondu, Japan,
Pongé,
Honan, Marokain,
Organza,
Shantung,
Taft,
Twill,
Surah,
Foulard,
Duchesse,
Damassé.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie
bei unserem Partner
seide.info
Tolie de soie
[==>Seidengewebe]
Schappegewebe in Taffetbindung.
Waschseide
Waschbarer Kleiderstoff aus Grégekette und
Schappeschuss oder ganz aus
Schappe oder aus Baumwollkette und Seidenschuss.
Nachahmungen aus Viskosefilament (--->
Crépe Lavable,
Toile Lavable).
Surah
seidene Gewebe mit ausgeprägtem Köpergrat (
Mehrgratköper, Kette Organsin, Schuss
Schappe oder Trame) für Decken, Schals, Tücher,
Futterstoffe.

|
|
|
|
|
|  
|
|
© 2003-2010
|