stofflexikon.com - Startseite
Alle Informationen über Stoffe und Textilien
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
  

Seidengewebe

entsprechend den verschiedenen Arten von Seidengarnen unterscheidet man Reinseiden-, Rohseiden- oder Ecruseiden-, Naturseiden-, Wildseiden-, Schappeseiden- oder Bouretteseidengewebe.

Im Hinblick auf die Webart verbindet man die Vorsilbe Seide ,mit -atlas, -batist, -damst, -plüsch, -samt, -schotten, -satin, -serge und -voile.

Weitere Seidengewebe:

Brokat, Chiffon, Crépe de Chine, Crépe Georgette, Damast, doupion, Hondu, Japan, Pongé, Honan, Marokain, Organza, Shantung, Taft, Twill, Surah, Foulard, Duchesse, Damassé.



Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie
bei unserem Partner seide.info

Armuré

Bezeichnung für Seidengewebe mit kleinfigurierten Schaftmustern.

Bareige

[Barége]. leichtes, transparentes Seidengewebe, seltener die Bezeichnung für einen offen eingestellten, nicht appretierten Baumwoll-Kattun (Nm 60 / Nm 70)

Batavia

Bezeichnung für ein Seidengewebe in gleichseitiger Köperbindung, bei dem in der kette Grége und im Schuss Schappe eingesetzt wurde.

Bockerstoff

grobes Baumwoll- oder Bouretteseidengewebe in Leinwandbindung.
Die Gewebeoberfläche erinnert an Homespun.

Boyeau

feinfädiges, bindungstechnisch quergestreiftes (geripptes) Baumwoll- / Seidengewebe.

Brokatelle

jacquardgemustertes Halbseidengewebe, ähnlich Damast.

Cachemire-Faconné

Seidengewebe mit Zypressenblütenmusterung (Palmettenmotiv), jacquardgewebt.

Charmeuse

feines, weiches Seidengewebe (Flatteuse).

Crépe Charmeuse enthält im schuss wechselweise normalgedrehtes Seidnegarn und ---> Krepongarn.

charmeuse faconné weist kleine Rastermuster auf.

Chinaseide

Sammelbezeichnung für chinesische Wildseidengewebe (---> Tussah).

---> Habutai, Honan, Ninghai, Pongé, Shanghai, Shantung.

Crépe Soleil

glänzendes Seidengewebe in Schusskreppkonstruktion.

Bindung entweder 6-bindiges Atlas- oder Ripsbindung.

Cristalline

Seidengewebe mit ungleichmäßigen Querstreifen.

Kette aus Seide, Schuss Kammgarn oder Baumwollgarn.

Damaras

damastähnliches Seidengewebe mit floralen Mustern auf Leinwandgrund.

Dauphiné

Bezeichnung für leichte, bedruckte, atlasbindige Seidengewebe.

Diobiris

atlasbindiges Seidengewebe rückseitig gerauht.

Duvetine

[franz. duvet ==> Flaum]

ursprünglich Halbseidengewebe mit Schappeschuss, jetzt aus Kamm-, Streich-, oder Baumwollgarnen in Schussatlas oder Kreuzköperbindung.

Die Art und Feinheit des Schussgarnes sowie die Schussdichte gestalten den kurzen Flor voller oder dünner, glänzend oder matt, der durch wiederholtes Rauhen und anschließendes Scheren erzielt wird ( ---> Affen-, Aprikosen-, Pfirsich-haut, Ledersamt, Veloutine, Wildlederimitationen).

Foulard

feinfädiges Seidengewebe aus Grégekette und Trame- oder Schappeschuss in Atlas-, Köper- und (geringerer Foulard) Taftbindung, für Krawatten, Kleider und Schals.

Gros d' Afrique

warenkundliche Bezeichnung für Seidengewebe in Leinwandbindung, bei dem die Kette aus gleichmäßig starken Seidenfäden und der Schuss aus ungleichmäßig starken Seidenfäden besteht.

Gros de Berlin

warenkundliche Bezeichnung für ein Seidengewebe in Leinwandbindung aus besonders starken Fäden.

Gros d' Ispahan

warenkundliche Bezeichnung für ein feingeripptes Halbseidengewebe: Kette ==> Grége / Schuss ==> Kammgarn.

Gros d' Ispahan

warenkundliche Bezeichnung für ein feingeripptes Halbseidengewebe: Kette ==> Grége / Schuss ==> Kammgarn.

Gros de Londres

gut ausgewebtes Seidengewebe in 3-bindiger Kettköperbindung.

Gros de Naples

weiches, starkfädiges Seidengewebe.

Gros de Suisse

Seidengewebe in Leinwand- (Taft-) Bindung, bei dem die Kette wesentlich dichter als der Schuss eingestellt ist und deshalb ein ripsartiger (popelineartiges) Aussehen entsteht.

Gros de Tours

warenkundliche Bezwichnung für ein leinwandbindiges Seidengewebe, bei dem entweder in der Kette Mehrfachgarn und im Schuss Einfachgarn oder in der Kette Einfachgarn und im Schuss Mehrfachgarn eingesetzt wird. ==> Rippeneffekte in Kett- oder Schussrichtung.

Gros grain

warenkundliche Bezeichnung für

- Wollgewebe mit getreidekorngroßen Bindungsstrukturen

- Seidengewebe mit rippiger Struktur.---> Bengaline, Ottomane

Habutai

feines japanisches Seidengewebe.

Hankau

warenkundliche Bezeichnung für ein grobes, dichtes und weiches Bouretteseidengewebe mit leicht noppigem Aussehen.

Helvetia Seide

unifarbiges oder bedrucktes, weiches, fülliges Seidengewebe.

Kettgarn aus Grége, Organsin oder Schappe, Schussgarn aus Schappe.

Irish Popeline

warenkundliche Bezeichnung für ein Halbseidengewebe, bei dem ---> Grége oder ---> Organsin in der Kette verarbeitet wird, Dem Eoliennegewebe ähnlich.

Jacquard-grisaille

warenkundliche Bezeichnung für Jacquardseidengewebe mit weißer Kette und schwarzem Schuss.

Japanseide

(Japon) feinfädige Seidengewebe ohne Noppen aus Japan (im Gegensatz zu noppigen Chinaseiden).

Sie werden in Europa bedruckt und gefärbt und als Japon bezeichnet.

Verwendung:

Blusen, Kleider, Lampenschirme.

---> Pongé, Habutai, Helvetiaseide, Ningai.

Liberty

Seidengewebe mit hochbindiger Kettatlasbindung, häufig auch hochglänzendes Baumwollgewebe in Kettatlas.

Liberty liegt in der Feinheit zwischen Fulurant und Duchesse.

Luxor

warenkundliche Bezeichnung für ein Seidengewebe in Köperbindung, Organsin in der Kette, Trame im Schuss.

Maracain-Satin

warenkundliche Bezeichnung für ein Halbseidengewebe in Atlasbindung, Rayé oder Faconné gemustert.

Marocain

schwere Kleider- und Futterseidengewebe in Leinwandbindung, die aufgrund von Kreppgarneinsatz im Schuss (2S/2Z) leicht querrippig ausfallen.

Marquisé

Halbseidengewebe (Kette: Seide / Schuss: Baumwolle).

Durch Einsatz von Zwirn und gefachtem Garn im Schuss wird eine leichte Querrippigkeit erreicht.

Marquisé

Halbseidengewebe (Kette: Seide / Schuss: Baumwolle).

Durch Einsatz von Zwirn und gefachtem Garn im Schuss wird eine leichte Querrippigkeit erreicht.

Messaline

(Messalina, röm. Kaiserin),

kristallartig glänzendes Seidengewebe in fünfbindigem Kettatlas mit Organsinkette und Trameschuss.

Jetzt auch in Acetat- und Viskosefilament; Kleider- und Futterstoff.

Onduleuse

warenkundliche Bezeichnung für ein atlasbindiges, leichtes Seidengewebe aus Grégekette und Trameschuss.

Satin Tokko

warenkundliche Bezeichnung für ein schweres Jacquardseidengewebe.

Seidengewebe

entsprechend den verschiedenen Arten von Seidengarnen unterscheidet man Reinseiden-, Rohseiden- oder Ecruseiden-, Naturseiden-, Wildseiden-, Schappeseiden- oder Bouretteseidengewebe.

Im Hinblick auf die Webart verbindet man die Vorsilbe Seide ,mit -atlas, -batist, -damst, -plüsch, -samt, -schotten, -satin, -serge und -voile.

Weitere Seidengewebe:

Brokat, Chiffon, Crépe de Chine, Crépe Georgette, Damast, doupion, Hondu, Japan, Pongé, Honan, Marokain, Organza, Shantung, Taft, Twill, Surah, Foulard, Duchesse, Damassé.



Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie
bei unserem Partner seide.info

Tolie de soie

[==>Seidengewebe]

Schappegewebe in Taffetbindung.

Thai-Seide

warenkundliche Bezeichnung für ein Seidengewebe aus Wildseide. ---> Japanseide, Honan.

Parisienne

warenkundliche Bezeichnung für ein leichtes, weiches, kleingemustertes Seidengewebe.

Pannette

warenkundliche Bezeichnung für ein glänzendes, leicht appretiertes Halbseidengewebe in Atlasbindung für Dekorationszwecke.

Pequins

(auch Pekings), warenkundliche Bezeichnung für ein längsgestreiftes Seidengewebe in Leinwandbindung, bei dem die Längsstreifen mit Atlas- oder Ripsbindung (Canelé) erzeugt werden.

Pois-Riche

warenkundliche Bezeichnung für Seidenbatist ==> dünnes, feinfädiges Seidengewebe in Leinwandbindung.

Rabanne

ursprünglich Geweb aus Raphia-Bast in Madagaskar, jetzt Seidengewebe mit ähnlichem Effekt.

Rayé-Scott

warenkundliche Bezeichnung für ein längsgestreiftes Seidengewebe in Leinwandbindung.

Rayé-imprimeé

warenkundliche Bezeichnung für längsbedrucktes, dichtes, atlasbindiges, Seidengewebe.

Radiumseide

warenkundliche Bezeichnung für ein dichtes Seidengewebe in Leinwandbindung.

Radiumchiffon

warenkundliche Bezeichnung für ein hauchdünnes, transparentes Seidengewebe in Leinwandbindung.

Régence

warenkundliche Bezeichnung für ein Seidengewebe mit Bindungslängsstreifen, die meist Cotelébindung erzeugt wurden.

Rips-barré

warenkundliche Bezeichnung für ein schweres Seidengewebe in Längsripsbindung; eingesetzt für Krawatten.