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Tussahseide

(DIN-Kurzzeichen ST)

Seide von den Raupen der wildlebenden chinesischen und japanischen tussahspinner, die sich von Eichenlaub ernähren (daher auch Eichenspinner).

Der innere kokon ergibt einen meist von Gerbsäure angefärbten Faden von 1200 bis 1400 Metern Länge.

Seine Feinheit ist 3 bis 6 dtex.

Wegen der starken Verbastung wird die tussahseide gerissen und als Spinnfaser weiterverarbeitet zu ungleichmäßigen, knotigen Garnen.

tussahseide wird meist ungebleicht und ungefärbt zu rohseidenen Stoffen (---> honan, Shantung) verarbeitet.