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Suchergebnisse für "velours"

Frottier-Velours

Frottierwaren mit aufgeschnittener Schlinge. ---> Velour.

Kippvelours

Veloursware mit schrägstehendem Flor (Gegensatz: Stehvelours).

Lammvelours

natürl. Lammfell, dessen Haut verloursartig angerauht ist und nach aussen getragen wird.

Velours

[franz. aus lat. villosus ==> zottig, weich, samtig]

Algemeinbezeichnung für Samte und samtartiges Gewebe mit kurzer, aufgerichteter Faserdecke aus aufgeschnittenen Polschlingen (Velours frisé ==> gekräuselt) oder nicht aufgeschnittenem Pol ( Velours epinglé ==> gestichelt).

Ferner auch Allgemeinbezeichnung für Gewebe mit aufgerauhter, geschorener und gebürsteter Oberfläche (Veloursdecke)

Es gibt unzählige Namensverbindungen mit Velours, von denen hier nur einige genannt werden können:


Nach Rohstoffart

- Velours de coton

- Velours de laine

- Velours de line

- Velours de soie



Nach Herstellungsart

- Velours broché

- Velours faconné

- Velours figuré

- Velours gaufré

- Velours moiré

- Velours rayé

- Velours rips

- Velours uni


Gewebe mit Veloursdecke sind z.B. Affenhaut, Duvetine, Veloutine.

Mit Velours wird auch eine dichte, gerauhte und geschorene Wirkware bezeichnet, z.B. Raschelvelours.

Desweiteren wird eine Unterscheidung zwischen den einzelnen polflächen bzgl. der Polhöhe getroffen.

Je nach Polschenkelhöhe wird eingeteilt:


- Samt bis 2mm

- Velours von 2 bis 4 mm

- Plüsch über 4 mm

Stehvelours

Veloursware mit senkrecht stehendem Flor im Gegensatz zu Kippvelours (gelegte Polschicht) mit schrägstehendem Flor.

Spiegelvelours

warenkundliche Bezeichnung für Veloursgewebe, bei denen mustermäßig Polflächen und glatte Gewebeflächen (Flachgewebestellen = Spiegel) wechseln.

Ottomane-velours

beidseitig gerauhter Wollstoff in Ripsbindung, Kette meist meliert.

Rippenvelours

---> Rippensamt.

Baumwoll-Plüsch

Veloursstoffe, bei denen der Pol aus Baumwolle besteht. --->Nicki.



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Chiffon-Samt

auch Velours-Chiffon, feinfädiger Kettsamt mit gelegtem Flor.

Flachgewebe

1. mit Flachgarn (Bändchen) aus Papier oder synthestischen Material als Schuss hergestellte Gewebe.


2. Gewebe ohne aufgerichtete Faserdecke ( im Gegensatz zu Veloursgewebe ).

Florgewebe

Sammelbegriff für alle Gewebe mit Flordecke:

Chenille, Frottee, Samt, Velours, Plüsch, Teppiche.

Frisé

1. Gewebe mit gekräuselter, glänzender Oberseite aus Schlingenzwirn (Frisé-zwirn)


2. Ferner Möbelstoff mit feinen Schlingen und Velours von Rutenwebstühlen und Tuftingmaschinen.

Frottierstoffe

beidseitig mit kleinen Schlingen versehene Baumwollgewebe.

Die Gundkette ist sehr straff, die Schlingenkette locker gespannt.

Als Grundbindung wird Rips in Drei- oder Vierschussbindung verwendet.

Die Schlingen entstehen dadurch, daß drei oder vier Schüsse nicht direkt angeschlagen, sondern in einem der Schlinghöhe entsprechendem Abstand gehalten werden (knicklade oder beweglicher Streich-/Brustbaum).

Erst nach dem letzten Vorschlagschuss werden sie voll angeschlagen.

Dabei gleiten die Schussfäden auf der straffen Grundkette, während die lockere kette Schlingen bildet.

Bei Frottier-Velourswaren sind die Schlingen auf einer Warenseite aufgeschnitten.

Da Frottierstoffe Wasser leicht aufnehmen und abgeben können, eignen sie sich besonders für Badesachen, Frottiertücher, Handtücher und ähnliche Artikel (RAL 304 A).

Walkfrottier
==> verworfene Schlingen die aufgrund hochgedrehter Garne im Pol in Verbindung mit einer Naßbehandlung entstanden sind, keine Ähnlichkeit mit Walkwaren.


Zwirnfrottier

==> für den Pol wurden lose gedrehte, glatte Zwirne wegen des guten Noppenstandes und der hohen Saugleistung eingesetzt.

Kettsamt

(echter Samt) ---> Samt, dessen Flornoppen (V- und W-Noppen), im Gegensatz zum Schusssamt, durch eine besondere Florkette gebildet werden und an den Schussfäden verankert sind.

Man unterscheidet geschlossenen Flor ( Bouclé, Frisé), geschnittenen Flor (Samt, Plüsch, Velours) und gemischten Flor (Frisé-coupé, Frisé.epinglé).---> Doppelplüsch, Rutenplüsch

Kippvelours

Veloursware mit schrägstehendem Flor (Gegensatz: Stehvelours).

Mantelstoffe

hauptsächlich aus Wolle hergestellte Gewebe:

Einzelheiten siehe auch ---> Bouclé, Buckskin, Cheviot, Covercoat, Doeskin, Donegal, Eskimo, Flausch, Floconné, Kotzen, loden, Ratiné, Shetland, Tweed, Ulster, Velours.

Velours

[franz. aus lat. villosus ==> zottig, weich, samtig]

Algemeinbezeichnung für Samte und samtartiges Gewebe mit kurzer, aufgerichteter Faserdecke aus aufgeschnittenen Polschlingen (Velours frisé ==> gekräuselt) oder nicht aufgeschnittenem Pol ( Velours epinglé ==> gestichelt).

Ferner auch Allgemeinbezeichnung für Gewebe mit aufgerauhter, geschorener und gebürsteter Oberfläche (Veloursdecke)

Es gibt unzählige Namensverbindungen mit Velours, von denen hier nur einige genannt werden können:


Nach Rohstoffart

- Velours de coton

- Velours de laine

- Velours de line

- Velours de soie



Nach Herstellungsart

- Velours broché

- Velours faconné

- Velours figuré

- Velours gaufré

- Velours moiré

- Velours rayé

- Velours rips

- Velours uni


Gewebe mit Veloursdecke sind z.B. Affenhaut, Duvetine, Veloutine.

Mit Velours wird auch eine dichte, gerauhte und geschorene Wirkware bezeichnet, z.B. Raschelvelours.

Desweiteren wird eine Unterscheidung zwischen den einzelnen polflächen bzgl. der Polhöhe getroffen.

Je nach Polschenkelhöhe wird eingeteilt:


- Samt bis 2mm

- Velours von 2 bis 4 mm

- Plüsch über 4 mm

Wollstoffe

Nach der Garnart unterscheidet man:


1. Kammgarnstoffe:

Atlas, Cotelé, Epinglé, Fresko, Garbadine, Glenscheck, Melton, Musselin, Nadelstreifen, Ottomane, Rips, Satin, Serge, Twill, Wollbatist.

2. Streichgarnstoffe:

Cheviot, Drapé, Fischgrat, Homespun, Loden, Noppenstoff

3. Kreppgarnstoffe:

Afghalaine, Crepon, Fresko, Georgette, Krepp.

4. Effektgarnstoffe:

Bouclé, Floconné, Frisé, Frotté.

5. Melangierte Stoffe:

Jaspé, Mouline, Vigoureux.

6. Tuche:

Atlastuch, Croisétuch, Foulé, Marengo, Flanell, Velours.

Stehvelours

Veloursware mit senkrecht stehendem Flor im Gegensatz zu Kippvelours (gelegte Polschicht) mit schrägstehendem Flor.

Spiegelvelours

warenkundliche Bezeichnung für Veloursgewebe, bei denen mustermäßig Polflächen und glatte Gewebeflächen (Flachgewebestellen = Spiegel) wechseln.

Streichgarnstoffe

Sammelbegriff für Anzug-, Kleider-, Mantelstoffe aus Streichgarn, z.B. Cheviot, Donegal, Flanell, Flausch, Tweed, Loden, Melton, tuch, Rauhwaren, Strich- und Velourswaren, Walkwaren.

Ottomane

(von Osmane, Türke), Ripse mit breiten Rippen in Ottomanebindung.>br<
Es liegen 4 bis 6 Schüsse im selben Fach;
damit diese nicht übereinander lagern, wird entweder mit Anbindung oder mit zwei Ketten (Rips-und Bindekette) gearbeitet.

Ottomane-cardé ist auf der Rückseite angerauht, Ottomane-velours auf beiden Seiten.